Lehramt

Grundstudium
Orientierungsprüfung
Zwischenprüfung
Hauptstudium
Rahmenthemen LA

 

Adobe Modulhandbuch

für alle Studiengänge im Fach Deutsch für das Lehramt an Gymnasien nach der GymPO I [Stand: November 2013]

 

Adobe Studienleitfaden

für das Fach Deutsch (Hauptfach) nach der GymPO I [Stand: November 2013]

 

 Word Mögliche Themen

für Prüfungsteil Grundlagen und Überblickswissen Lehramt (GymPO I) [Stand: Juni 2014]

 

Adobe Verfahrensregeln NDL

für die mündliche Abschlussprüfung im ersten Staatsexamen nach der GymPO I (2009) [Stand: Dezember 2015]

 

Adobe Grundbegriffe der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft

für die mündliche Abschlussprüfung im ersten Staatsexamen nach der GymPO I (2009) [Stand: Dezember 2015]

 

Hinweise zum Lehramts-Studium nach der neuen Prüfungsordnung (gültig ab WS 2010/11):

http://www.uni-heidelberg.de/studium/zlb/gympo.html

 

BA-Studiengang „Deutsche Philologie“ ab WS 15/16 zulassungsbeschränkt ► siehe pdf-Datei
Diese Satzung findet entsprechend Anwendung für Bewerber für den Studiengang Deutsch mit dem Abschluss des ersten Staatsexamens für das Lehramt an Gymnasien.

Grundstudium

Das Grundstudium ist für Lehramt und Magister das gleiche. Es wird in der Regel nach dem 4. Semester mit der Zwischenprüfung abgeschlossen.

Während des Grundstudiums sind die Leistungsnachweise zu erbringen, die Zulassungsvoraussetzungen für die Zwischenprüfung sind (siehe den folgenden Abschnitt „Pensum für das Grundstudium“ sowie unter „Zwischenprüfung“).

Die Zulassungsvoraussetzungen zum Staatsexamen (nach der Prüfungsordnung vom 13.3.2001) im Fach Deutsch als Hauptfach schreiben die erfolgreiche Teilnahme an drei Proseminaren vor: an einem literaturwissenschaftlichen im Teilbereich „Neuere Literatur“, einem literaturwissenschaftlichen im Teilbereich „Ältere Literatur“ und einem sprachwissenschaftlichen, im Fach Deutsch als Beifach die erfolgreiche Teilnahme an zwei Proseminaren: an einem literaturwissenschaftlichen im Teilbereich „Neuere Literatur“ und einem sprachwissenschaftlichen. Der sprachwissenschaftliche Proseminarschein (Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme am Proseminar) kann sich auf den Teilbereich „Sprachgeschichte bis zum 16. Jh.“ oder auf den Teilbereich „Neuere deutsche Sprache“ beziehen. Außerdem muß die erfolgreiche Teilnahme an einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung nachgewiesen werden.

Hinweis für Lehramtsstudierende mit Deutsch als Erweiterungsprüfung: Die Zwischenprüfung ist nicht obligatorisch, wenn das Fach Deutsch für eine Erweiterungsprüfung mit Haupt- oder Beifachanforderungen im Rahmen der Wissenschaftlichen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien gewählt worden ist.

Pädagogische Studien

Für den Lehramtsstudiengang schreibt die Staatsexamensordnung (Prüfungsordnung vom 13.3.2001) ein Begleitstudium in Pädagogik vor. Der Nachweis wird durch die Teilnahme an zwei Einführungsvorlesungen in die Pädagogik / die Pädagogische Psychologie und die erfolgreiche Teilnahme an zwei Seminaren erbracht.

Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium

Für den Lehramtsstudiengang schreibt die Staatsexamensordnung (Prüfungsordnung vom 13.3.2001) ein Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium vor. Der Nachweis wird durch die erfolgreiche Teilnahme an zwei Lehrveranstaltungen erbracht.

EPG-Leistungsnachweise, die im Rahmen des zum WS 10/11 eingeführten modularisierten Lehramt-Studiengangs (GymPO) erbracht werden, müssen ab sofort in SignUp eingetragen werden, um anschließend in das elektronische Prüfungsverwaltungssystem HIS-POS exportiert werden zu können. Wenn Sie Lehramt-Student/in nach GymPO sind und im WS 10/11 bereits einen EPG-Schein erworben haben, müssen Sie diese Leistung von Dr. Kluwe in SignUp eintragen lassen (Sprechstunde im Semester: dienstags, 14.00-16.00, Raum 023; Anmeldung auf aushängender Liste erforderlich). Ab dem SoSe 2011 müssen EPG-II-Leistungen, wie alle anderen Scheinleistungen, über SignUp angemeldet werden. Sie erhalten für einen EPG-II-Schein 6 Leistungspunkte.

 

Praxissemester für Lehramtsstudierende

Das Schulpraxissemester ist Pflicht für alle Studienanfänger/innen ab Wintersemester 2000/01. Es wird in der Regel direkt nach der Zwischenprüfung absolviert. Es dauert 13 Wochen und kann im Block oder in modularer Form absolviert werden. In der Blockform beginnt es zum Schuljahresanfang im September und dauert bis Weihnachten. Die modulare Form sieht 2 Module vor: Modul 1 (6 Wochen): Vom Schuljahresbeginn im September bis zum Beginn des Wintersemesters – Modul 2 (7 Wochen): Zwischen Winter- und Sommersemester Mitte Februar bis Mitte April. Modul 2 folgt immer auf Modul 1 und findet an derselben Schule statt.

Die Anmeldung zum Praxissemester erfolgt in der Zeit vom 15.02. bis 15.05. zum Termin im Herbst. Alle notwendigen Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Praxissemester erhält man online auf der folgenden Homepage: www.praxissemester.kultus-bw.de

Detaillierte Informationen gibt es auch beim
Staatlichen Seminar für Schulpädagogik
(Gymnasien und Sonderschulen) Heidelberg,
Keplerstraße 87,
69120 Heidelberg;
Tel. 06221/477651, Fax 06221/477436;
http://www.seminar-heidelberg.de

 

Pensum für das Grundstudium

Entsprechend der Zwischenprüfungsordnung (ZPO) für das Fach Deutsch bzw. Deutsche Philologie ergibt sich für das Grundstudium folgendes Pensum:

Neuere Literatur:

  • Einführung in die Literaturwissenschaft (obligatorisch als Teil der Orientierungsprüfung im Hauptfach Germanistik)

  • Proseminar Neuere Literatur (Literaturwissenschaftliches Proseminar) (dringend empfohlen; für den Erwerb eines Proseminarzeugnisses notwendige Voraussetzung: siehe unter „Zwischenprüfung“)

Neuere deutsche Sprache:

  • Einführung in die Linguistik (obligatorisch als Voraussetzung für die Zwischenprüfung im Hauptfach Germanistik)

  • Proseminar zur neueren deutschen Sprache (Sprachwissenschaftliches Proseminar) (dringend empfohlen; für den Erwerb eines Proseminarzeugnisses notwendige Voraussetzung: siehe unter „Zwischenprüfung“)

Sprachgeschichte bis zum 16. Jahrhundert:

  • Einführung in das Mittelhochdeutsche (obligatorisch als Teil der Orientierungsprüfung im Haupt- und Nebenfach Germanistik)

  • Proseminar Sprachgeschichte bis zum 16. Jahrhundert (Sprachwissenschaftliches Proseminar) (obligatorisch für ein Proseminarzeugnis oder die mündliche Zwischenprüfung: siehe unter „Zwischenprüfung“)

Ältere Literatur bis Ende des 15. Jahrhunderts:

  • Proseminar Ältere Literatur (Literaturwissenschaftliches Proseminar) (dringend empfohlen; für den Erwerb eines Proseminarzeugnisses notwendige Voraussetzung: siehe unter „Zwischenprüfung“)

Das Voranstehende ist das minimale Pensum. Der Besuch weiterer Proseminare und Lektürekurse, insbesondere aber von Vorlesungen wird dringend empfohlen. Aus ihnen können Prüfungsgebiete entwickelt werden.

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Orientierungsprüfung

Hinweise zur Orientierungsprüfung

Bis zum Ende des zweiten Semesters ist von allen Studierenden im Hauptfach, außerdem von den Studierenden im Nebenfach, welche die Orientierungsprüfung nicht in ihrem anderen Nebenfach ablegen, eine Orientierungsprüfung abzulegen. Diese findet studienbegleitend statt und besteht im Hauptfach aus der erfolgreichen Teilnahme an den Lehrveranstaltungen „Einführung in die Literaturwissenschaft“ sowie „Einführung in das Mittelhochdeutsche“, für das Nebenfach aus der erfolgreichen Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Einführung in das Mittelhochdeutsche“. Die erfolgreiche Teilnahme umfasst bei beiden Lehrveranstaltungen je eine Klausurarbeit von 90 Minuten Dauer, die mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.

Wer die Orientierungsprüfung nicht spätestens bis zum Ende des dritten Semesters erbracht hat, verliert den Prüfungsanspruch, es sei denn, die Fristüberschreitung ist vom Studierenden nicht zu vertreten.

Die Orientierungsprüfung kann, wenn sie nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt, einmal im darauffolgenden Semester wiederholt werden.

Die Orientierungsprüfung ist von allen Studierenden abzulegen, die das Studium im Fach Germanistik an der Universität Heidelberg nach dem 1. Januar 2000 aufgenommen haben.

Orientierungsprüfungs-Beauftragter: Dr. Christoph Roth

 
 

Zwischenprüfung

Zwischenprüfungsordnung (ZPO)

Der Text der gültigen Zwischenprüfungsordnung kann in einem Extraausdruck eingesehen werden.

Zwischenprüfungsausschuss

  • Die Mitglieder des Zwischenprüfungsausschusses am Germanistischen Seminar sind Prof. Dr. Ludger Lieb (Vorsitzender), Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann, Dr. Marcel Krings.

Zulassungsvoraussetzungen für die Zwischenprüfung

  1. die erfolgreiche Teilnahme an der „Einführung in das Mittelhochdeutsche“ (siehe „Orientierungsprüfung“)

  2. nur für das Hauptfach Germanistik: „Einführung in die Linguistik“

  3. der Nachweis von Kenntnissen in zwei Fremdsprachen für den Staatsexamensstudiengang

Für die Promotion sind das Latinum und Kenntnisse zweier moderner Fremdsprachen Voraussetzung.

Anmeldung zur Zwischenprüfung

Wichtige Informationen zur Anmeldung für die Zwischenprüfung (pdf)

Zu Beginn jedes Semesters gibt der Zwischenprüfungsbeauftragte Dr. Marcel Krings die genauen Anmeldetermine durch Aushang am Brett „Zwischenprüfung“ im 1. Obergeschoss des Germanistischen Seminars bekannt. In der Regel liegen die Anmeldetermine in der Mitte des Semesters. Anmeldebögen erhält man bei der Bibliotheksaufsicht. Die Anmeldung erfolgt bei dem Zwischenprüfungsbeauftragten.

Über die Modalitäten und den Zeitpunkt der Zwischenprüfung informieren ein Aushang am Brett „Zwischenprüfung“ und ein Informationsblatt, das bei der Bibliotheksaufsicht erhältlich ist.

Für den Zeitpunkt der Zwischenprüfung gelten die Bestimmungen von 5(1) und (2) ZPO, Allgemeiner Teil:

  1. Die Zwischenprüfung ist in der Regel bis Ende des vierten Fachsemesters abzulegen.

  2. Der Prüfungsanspruch geht verloren, wenn die Zwischenprüfung einschließlich etwaiger Wiederholungen nicht bis zum Beginn der Vorlesungszeit des siebten Fachsemesters abgelegt ist, es sei denn, dass der Studierende die Fristüberschreitung nicht zu vertreten hat. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag des Studierenden.

Der Antrag ist an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu richten.

Art und Umfang der Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung bezieht sich auf die folgenden vier Bereiche des Faches: in der Sprache auf die zwei Bereiche Sprachgeschichte bis zum 16. Jahrhundert und Neuere deutsche Sprache und in der Literatur auf die zwei Bereiche Ältere Literatur bis Ende des 15. Jahrhunderts und Neuere Literatur.
Sie erfordert dementsprechend vier Prüfungsleistungen:

  • zwei studienbegleitend erworbene Leistungsnachweise, d. h. zwei Proseminarzeugnisse, die den schriftlichen Teil der Zwischenprüfung dokumentieren.
    (Erläuterung: Dem Proseminarzeugnis liegt immer ein Proseminarschein zugrunde. Zu jedem Proseminarschein kann man sich für die Zwecke der Zwischenprüfung ein Proseminarzeugnis ausstellen lassen.)

  • zwei punktuelle Prüfungsleistungen in Form von mündlichen Prüfungen.

Wie sich die vier Prüfungsleistungen auf die o.g. vier Bereiche des Faches verteilen, zeigt die nachstehende Übersicht – zu beachten sind die dabei gegebenen Wahlmöglichkeiten:

Bereiche

  1. Sprache

    1. Sprachgeschichte bis zum 16. Jahrhundert

    2. Neuere deutsche Sprache

  2. Literatur

    1. Ältere Literatur bis Ende des 15. Jahrhunderts

    2. Neuere Literatur

Prüfungsleistungen

  • ein studienbegleitend erworbener Leistungsnachweis (Proseminarzeugnis) nach Wahl in einem der beiden Sprachbereiche

  • ein studienbegleitend erworbener Leistungsnachweis (Proseminarzeugnis) nach Wahl in einem der beiden Literaturbereiche

  • eine mündliche Prüfung in dem anderen Sprachbereich

  • eine mündliche Prüfung in dem anderen Literaturbereich

Für den Erwerb des Proseminarzeugnisses Sprache (1.a) gilt – nach den Bestimmungen der Zwischenprüfungsordnung – folgende Voraussetzung: die erfolgreiche Teilnahme an einer Einführung in eine ältere Sprachstufe des Deutschen außer Mittelhochdeutsch (also ins Althochdeutsche, Mittelniederdeutsche, Mittelniederländische oder ins Frühneuhochdeutsche) oder in eine ältere Sprachstufe einer anderen germanischen Sprache außer Englisch (also ins Altnordische, Gotische oder ins Altsächsische).

Die beiden mündlichen Prüfungen beziehen sich je auf ein mit dem Prüfer vereinbartes Spezialgebiet (im Umfang eines Proseminars oder einer Vorlesung). Im Bereich Sprache (1.a) werden als Themen der mündlichen Prüfung zwei ältere Sprachstufen gewählt, und zwar entweder des Deutschen (d. h. Mittelhochdeutsch und Althochdeutsch oder Mittelniederdeutsch oder Mittelniederländisch oder Frühneuhochdeutsch) oder des Deutschen und einer anderen germanischen Sprache (d. h. Mittelhochdeutsch und Altnordisch oder Gotisch oder Altsächsisch). Eine der beiden Sprachstufen ist, entsprechend dem Vorschlag des Kandidaten/der Kandidatin, Hauptgegenstand der Prüfung.

Die beiden mündlichen Prüfungen dauern zusammen etwa 45 Minuten und werden von zwei Lehrkräften in Form einer Kollegialprüfung abgenommen.

Prüfungsberechtigt sind alle hauptamtlich am Germanistischen Seminar lehrenden Personen. Lehrbeauftragte sind in der Regel als eigenständige Prüfer nicht zugelassen.

Das Zeugnis über die bestandene Zwischenprüfung kann frühestens acht Tage nach dem Termin der mündlichen Prüfung im Geschäftszimmer des Germanistischen Seminars (Raum 035) abgeholt werden.

Die bestandene Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme am Hauptstudium, es sei denn, dass Deutsch als Erweiterungsfach im Lehramtsstudiengang studiert wird.

 

Hauptstudium

Das Hauptstudium beginnt nach der bestandenen Zwischenprüfung und wird mit dem Staatsexamen, dem Magisterexamen oder der Promotion (nach vorausgehendem Staatsexamen/Magisterexamen) abgeschlossen (siehe unter „Studiengänge“). Die Leistungsnachweise im Hauptstudium, welche die Prüfungsordnungen für die Zulassung zu den Abschlussexamina vorschreiben, werden im Folgenden aufgeführt.

Staatsexamensstudiengang

(nach der Prüfungsordnung vom 13.3.2001)

1. Deutsch als Hauptfach

Studium und Prüfung erstrecken sich auf die Gebiete „Neuere Literatur“, „Ältere Literatur“ und „Sprache“. Hauptgebiet ist die „Neuere Literatur“, Nebengebiete sind „Ältere Literatur“ und „Sprache“. In der „Neueren Literatur“ muß die erfolgreiche Teilnahme an zwei Hauptseminaren, in den Nebengebieten an je einem Hauptseminar nachgewiesen werden.

2. Deutsch als Beifach

Studium und Prüfung erstrecken sich auf die Gebiete „Neuere Literatur“ und „Sprache“, in denen die erfolgreiche Teilnahme jeweils an einem Hauptseminar nachgewiesen werden muss.

Für alle Studierenden, die ihr Studium nach dem 31.03.2001 aufgenommen haben, gilt die Prüfungsordnung vom 13.3.2001.

Die Prüfungsordnung für die Wissenschaftliche Staatsprüfung (WPO) vom 13.3.2001 ist über folgenden Link erreichbar: Prüfungsordnung.

 

Rahmenthemen LA

  • Rahmenthemen für die Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien (Staatsexamen) im Fach Deutsch (NDL) [pdf]

  • Rahmenthemen für die Klausur im Fach Deutsch / Ältere Literatur im Herbst 2013 [pdf]

Letzte Änderung: 10.12.2015
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