Bereichsbild
Veranstaltungen

Mi, 17.01.2018

18:15 Uhr

Das ‚Buch der Boten‘ und der erweiterte Apostelkreis im Passional

PD Dr. Andreas Hammer, Universität zu Köln

Do, 18.01.2018

18:15 Uhr

Nietzsches Zarathustra – Initiator oder Manifestation moderner Krisenliteratur?

Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke, Institut für Allgemeine & Vergleichende Literaturwissenschaft / Universität Frankfurt a. M. & Prof. em. Dr. Enno Rudolph, Kulturwissenschaftliches Institut / Universität Luzern

Do, 18.01.2018

19:00 Uhr

Trauer- und Gedenkrituale im öffentlichen Raum

Prof. Dr. Burckhard Dücker, Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar

Mo, 22.01.2018

11:15 Uhr

Georg Greflinger und das weltliche Lied im 17. Jahrhundert

Dr. Astrid Dröse, Universität Tübingen, Deutsches Seminar

Do, 25.01.2018

18:15 Uhr

Systemkrisen: Zerfall von Subjekt, Religion und Kunst in Joris-Karl Huysmans À rebours

Dr. Herle-Christin Jessen, Romanisches Seminar & Dr. Martina Engelbrecht, Neuphilologische Fakultät

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Aktuelles

10. Januar 2018

Zum Tod von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herbert Ernst Wiegand

Das Germanistische Seminar der Universität Heidelberg trauert um Herrn Professor Dr. Dr. h.c. mult. Herbert Ernst Wiegand, der am 3. Januar 2018 im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Herbert Ernst Wiegand war in der Zeit von 1977 bis 2004 Ordinarius für germanistische Linguistik an der Universität Heidelberg. Er hat die Sprachtheorie, die lexikalische Semantik sowie die Textlinguistik maßgeblich beeinflusst und die moderne Wörterbuchforschung als eigene Disziplin begründet. Bis zuletzt hat er an dem für ihn selbst wichtigsten Projekt, seinem „Wörterbuch zur Lexikographie und Wörterbuchforschung“, gearbeitet.

Mit Herbert Ernst Wiegand verlieren wir einen engagierten, stets aufrechten und hochgeschätzten Kollegen. Wir trauern um ihn und verneigen uns vor seiner Lebensleistung.

Prof. Dr. Ludger Lieb  
Geschäftsführender Direktor des Germanistischen Seminars
 

13. Dezember 2017

Zum Tod von Frau Prof. Dr. Roswitha Wisniewski

Das Germanistische Seminar der Universität Heidelberg trauert um Frau Professor Dr. Roswitha Wisniewski, die am 3. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Roswitha Wisniewski hatte 27 Jahre lang eine Professur für Deutsche Philologie an unserem Seminar inne. Als Nachfolgerin von Peter Wapnewski wurde sie 1967 als erste Frau auf einen Lehrstuhl in der Heidelberger Germanistik berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte waren die deutsche und altnordische Literatur des frühen und hohen Mittelalters, insbesondere die Germanische Heldendichtung (Nibelungenlied, Kudrun, Thidrekssaga) und die geistliche Dichtung (St. Trudperter Hohes Lied), sodann die Mittelhochdeutsche Grammatik und die Literaturgeschichte Pommerns. Bis heute ist sie durch mehrere Werke, wie z.B. die lange Zeit maßgebliche Ausgabe des Nibelungenlieds (de Boor/Wisniewski), in Forschung und Lehre präsent. Von 1976 bis zu ihrer Emeritierung 1994 war Frau Wisniewski für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestags, wo sie sich vor allem für hochschulpolitische und historisch-kulturelle Belange engagierte.

Das Germanistische Seminar wird unserer Kollegin immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Ludger Lieb
Geschäftsführender Direktor des Germanistischen Seminars

 

Nachrichten

28. Februar 2017

Exkursionsbericht »Auf den Spuren Thomas Klings im Rheinland«

 

19. Oktober 2016

Bildergalerie zur theatergeschichtlichen Exkursion, 3.–5. August 2016

Letzte Änderung: 10.01.2018